Das komme aus dem Norden des Omans und beschützte vorm Bösen, sagt der Inhaber des Ali Baba Gift Shops im Souk. Ali Babas Gift Shop sieht tatsächlich wie eine Räuberhöhle aus, Schmuck Silber und Krummdolche hängen von der Decke und an den Wänden, wir sitzen auf Hockern vor drei riesigen Schalen mit altem Silberschmuck, der nach Gewicht verkauft wird. Ich nehme den Kettenanhänger mit, denn Schutz vorm Bösen kann man immer gebrauchen.

Auch Weihrauch – und zwar den teuren – haben wir erstanden, und ich habe gelernt, dass man diesen Weihrauch essen und auch trinken kann. Duften tun diese harten Stückchen auf alle Fälle wunderbar, und beruhigend soll er ausserdem wirken.

Ich bin in meinem Shoppingelement, lediglich gebremst durch die noch immer nicht vorhandene Pin und somit limitiert auf das mitgebrachte Bargeld. Eigentlich auch nicht so verkehrt.

Wir waren heute in einer Hotelfachschule (interessant), auf einem Ziegenmarkt (die für die gerade stattfindenen Festessen angeboten werden), auf dem Fischmarkt (A. und ich haben ob des intensiven Geruchs draussen auf ner Bank gewartet), auf dem Obst- und Gemüsemarkt (super), auf dem Gelände vorm Sultanspalast (dem „Büro“), am Meer und im Pool.

Heute Abend fahren wir an den Hafen in ein Restaurant, auf das wir uns schon alle freuen, denn mittags gibt es nur unsere kleinen Snacks aus dem Lulu-Supermarkt, die wir heimlich im Bus hinter den zugezogenen Gardinen verspeisen. Sind Datteln eigentlich gesund? Das hoffe ich stark, sind sie gerade auf Platz 1 meiner Ernährung im Oman gelandet.

Ein Gedanke zu “Logbuch Oman – Tag 3

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