07.11.2021

Der Himmel so blau über der Wüste, während wir lachend und staunend auf dem Jeep sitzen und durch den Sand rumpeln.

Der Himmel so rot, als wir auf der Königsstrasse im Bus in Richtung Amman fahren. Rot ist er nur dort, wo eben die Sonne unterging und die Landschaft wie einen Scherenschnitt dunkel hervorheben lässt: die Berge, die Strommasten, die Baracken am Strassenrand. Um uns die schwarze Nacht, und dort rechts die grellen Lichter, die zum grössten jordanischen Gefängnis gehören.

Der Himmel so schwarz, unterbrochen von den blinkenden Leuchtreklamen an den Skyscrapern und die riesige erleuchtete Brücke, auf die ich aus dem Hotelfenster schaue, nur einen Moment.

Der Himmel so schwarz, bis auf die Strassenlaternen und die Rücklichter der Autos vor uns, die sich hupend durch die nächtliche Grossstadt schieben, heimwärts, auswärts und wir zum Flughafen.

Grelles Deckenlicht am Gate, an dem um 2.40h mein Nachtflug nach Frankfurt geht.

Ein grauer, verregneter Himmel über Hamburg, als ich ins Taxi steige. Meine Seele tanzt noch unter dem blauen Wüstenhimmel.

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