Unterwegs.

Montag: Schwimmen ✔️und Taiji ✔️

Dienstag: Schwimmen ✔️und Taiji ✔️

Mittwoch: nach der Arbeit auf Umwegen nach Hause gewandert ✔️

Donnerstag: Fitnessraum/Geräte ✔️

Freitag: Schwimmen ✔️

Samstag:
Ich wollte ja auch lieber ins Fontenay in die Bar, raune ich meinen Freunden zu, nachdem S. feststellt, dass wir beim nachbarlichen Gartengrillfest den Altersdurchschnitt senken. Meinen mitgebrachten Salat stelle ich auf den Buffet-Tisch, mein Hähnchenfleisch gebe ich in die Obhut des Grillmasters, mein Wasser mit frischer Zitrone und roten Johannisbeeren und das selbstgemachte Tzatziki platziere ich vor mir auf dem Tisch.
Auf meinem Teller landen schnell leckeres Krustenbrot, Melonensalat mit Chili und Schokokuchen, ich ertappe mich dabei, wie ich regelmäßig in die Schüssel mit dem süßen Popcorn und der Schokolade greife. M. schiebt die Schüssel von mir weg. Ich ziehe die Schüssel wieder zu mir heran. Einen Schluck Weißwein zum Anstoßen nehme ich dann auch gern, höre ich mich sagen und frage mich, wie man denn so inkonsequent sein kann.
Der Abend wird immer lustiger. Eine Nachbarin, mit der wir höchstens einen Gruß wechseln, erklärt uns in 30 Sekunden, dass sie ihren Freund für eine Jüngere freigegeben hat (hat er nicht noch vor meiner Tibetreise bei ihr gewohnt?) weil sie keine Kinder bekommen kann (sie ist locker Ende 40) und stellt uns ein paar Minuten später ihren neuen Freund (der hat schon Kinder) vor. Und dann bringt sie noch den Attaché samt Entourage des Präsidenten vom Niger mit, die, anzugsbekleidet, nicht recht ins Bild der Gartenparty passen wollen. Und ihr erzählt mir von New York und der geplanten Südafrika-Reise, ich stehe gerade vorm Mount Everest – alles langweilig, gegen diese Show hier, kommentiere ich. Mittlerweile freuen wir uns, daß wir hier im Garten auf der Holzbank am Grill sitzen und auch das Rätsel lösen, warum die letzten Wochen die Möwen in der Gegend so einen Lärm veranstaltet haben (Möwenbaby fiel auf Nachbars Balkon, nach Beratung mit dem Tierheim: durchfüttern. Möwenbaby samt Möwenmutter sind nach 2 Wochen glücklich von dannen geflogen).

Sonntag: ausgiebiger Spaziergang durchs Viertel (einen neuen Park mit Berg entdeckt). ✔️
Schoko- und Zitroneneis mit Sahne (wo ist meine Disziplin geblieben?).
Eventuell nachher noch zum Schwimmen.

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13 Gedanken zu “19.8.2018

  1. Aber auch wenn man zu 100 % konsequent wäre, hätte man trotzdem keine Garantie dass man gesund bleibt. Ich kenne viele BK Patientinnen und etliche von denen hatten keinen Rückfall obwohl sie sehr inkonsequent waren bei der Ernährung und andere wiederum die sehr konsequent waren hatten einen Rückfall und ihr ganzer Verzicht auf Genuss war umsonst. Deshalb genieße Dein Eis ab und zu, das schlechte Gewissen lohnt sich nicht.
    LG

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    1. wenn ich einen Rückfall hätte und inkonsequent gewesen wäre, würde ich mir Vorwürfe machen.wenn ich einen Rückfall hätte und konsequent gewesen wäre, wäre es Schicksal. Ab und an ein Eis ist natürlich ok.

      Liken

  2. Ich würde mir glaube ich keine Vorwürfe machen bei Rückfall und Inkonsequenz, weil es genau genommen nicht mal Studien gibt die nachgewiesen haben, dass das Rückfallrisiko geringer ist bei bestimmter Ernährung. Der Krebsinformationsdienst von der Uni Heidelberg betont immer wieder, dass es derzeit keine Krebsdiät gibt die einen nachgewiesenen Einfluss auf Krebs hat. Das würde ich mir glaube ich dann vor Augen führen.
    LG

    Gefällt 1 Person

  3. Du hast bereits mit Lisa diskutiert, was ich dazu zu sagen habe. Wichtig ist, vor allem bei Krebspatient_innen, ein gesunder Lebensstil. Dazu gehören Ernährung, Lebensgewohnheiten, körperliche Betätigung und Wohlbefinden. Hier und da ein Gläschen in geselliger Runde zu genießen ist „gesünder“, als strikte Vermeidung von Alkohol, die Druck auf dich ausübt und Schuldgefühle fördert.

    Gefällt 1 Person

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