Unterwegs.

Ich freue mich, als ich durch das dunkle Altona in Richtung Bushaltestelle gehe. Heute beim Taiji habe ich mich zwischen den Profis nicht ganz so ungeschickt wie sonst angestellt. Die stehende Säule und Reeling Silk liegen mir, bei der 19er Form schummele ich nur noch im letzten Teil, den habe ich allerdings auch noch nicht ausführlich gelernt.

Da wir ab April am Dienstag Abend wieder in der Kleingruppe in dem schönen Garten des Psychologenhauses trainieren, werde ich die Form also auch bald können.

Ausserdem habe ich in den Pausen wieder mit G., der russischen Künstlerin, geplaudert. Wir verabreden uns locker für übernächsten Samstag zum Shopping in der Schanze.

N. ruft rüber, ob wir uns morgen bei der Meditation wiedersehen. Ich bejahe und freue mich, dass es hier so nette Mitstreiter gibt.

Morgen bei der Meditation treffe ich auch wieder C. Wir teilen dasselbe Schicksal: auch sie hat letztes Jahr die Diagnose Brustkrebs bekommen. Wir planen, Mitte Februar zusammen zu einem Vortrag über Ernährung in mein Mammazentrum zu gehen.

Gerade hatte ich überlegt, dass ich mal wieder etwas mehr socialisen sollte, da läuft es schon ganz automatisch. So wie mein Fitnessprogramm, denke ich. Das läuft ja auch.

4 Gedanken zu “5.2.2018

  1. Hallo !
    Von Hamburg Altona kenne ich nur den Bahnhof wo ich nach Sylt immer umsteigen muss.
    Ich war schockiert als ich letztes mal im November vor einer Drogerie dort Obdachlose liegend, eingewickelt in Decken und bedeckt mit Pappkartons gesehen habe. So was habe ich bei uns in Bayern noch nicht gesehen.

    Ich wollte Dich mal was fragen, weil Du doch schon so viel gereist bist. Hast Du einen Lieblingsort am Meer, bzw. welcher Ort am Meer berührt Dich denn am meisten ?
    Bei mir ist es Sylt.

    PS: Das ist das Restaurant in Sylt am Strand das immer offen hat.
    http://www.strandbistro-sylt-wenningstedt.de/
    Liebe Grüße

    Gefällt 1 Person

    1. eine sehr schöne und schwierige Frage…. Madeira (Santa Cruz), ein kleines unscheinbares Dorf, wo ich schon oft war – es riecht nicht nur nach Meer, sondern auch nach Blumen. Ein Ort zum Innehalten. Und Marina di Pisa, weil mich mit dem Meer viele schöne, bewegte und sehr persönliche Erlebnisse/Erinnerungen verbinden. Das Südpolarmeer, weil die Natur einfach überwältigend ist.
      Und stimmt – in Hamburg gibt es einige Obdachlose, vor allem an den Bahnhöfen.
      Das Restaurant in Wenningstedt werde ich gern mal besuchen, wenn ich wieder nach Sylt fahre – lieben Dank für den Tipp!

      Liken

  2. Madeira, ja da schwärmt mein Mann seit er vor vielen Jahren mit einem Studienfreund dort war davon. Ich hab` mir schon einige Videos auf youtube über die Insel angeschaut. Sieht toll aus dort, aber irgendwie ist mir das alles zu viel („Reizüberflutung“), zu viele Häuser auf engem Raum, zu hohe Berge etc. Ich liebe einfach die Weite von Sylt, das Puristische. Verstehst Du was ich meine ? Da kann mein Geist und meine Psyche am besten abschalten und Kraft tanken und auch das Melancholische und Dramatische was Sylt ausstrahlt, das findet man z.b. auf Madeira auch nicht. Aber jeder braucht wohl was anderes um sich wohl zu fühlen, auch beim Reisen.

    Liebe Grüße

    Gefällt 1 Person

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