Im Krankenhaus.

Wie es mir ginge?
Gut.

Was seit unserem letzten Brustkrebs-Nachsorgetermin passiert sei?
Mammografie, Sonographie  beim Radiologen (ohne Befund), Darmspiegelung (ohne Befund), Knie-MRT (nix Schlimmes), Augenarzttermine (ohne Befund). Projekt Schilddrüse auf’s nächste Jahr verschoben.

Wie ich das Tamoxifen vertrage?
Gut. Die Hitzewallungen nehme ich als positives Zeichen, dass die Tabletten wirken.

Ob ich abgenommen hätte?
Nein. Ich halte mein Gewicht. Gesunde Ernährung, viel Sport.

Wieviel Sport?
Fünf- bis sechsmal die Woche.

Nun schaut meine Ärztin auf.
Ob ich ‚vorher‘ auch soviel Sport gemacht hätte?
Nein. Ich habe regelmässig Sport gemacht, aber nicht so viel.

Was ich denn genau mache?
Ich zähle auf: Montag Taiji – Dienstag Dehnübungen und Meditation – Mittwoch Herzsport – Donnerstag Geräteraum – Freitag Schwimmen – Sonntag Schwimmen. Positive Reaktion.

Der heutige ausführliche Check ergibt: alles ist gut.

Jetzt frage ich. Kann ich in höher gelegene Gebiete fahren? Wegen der reduzierten Anzahl an Lymphknoten?
Kein Problem, antwortet sie.

Wir machen für Ende März einen Doppel-Nachsorgetermin ab: Erst zum Radiologen und eine Stunde später bei ihr.

Dann gehe ich schwimmen. Und überlege, wie ich den Mount Everest, das Ziel ist das Basecamp (Northface), angehe.

10 Gedanken zu “19.12.2017

  1. Ausgezeichnet! Wie gut, dass die Nachsorge bei dir so gut lief. Ich hatte übrigens gestern den Termin, auch alles unauffällig. Meine Tamoxifen-Nebenwirkungen halten sich in Grenzen, ich hoffe, das Zeug wirkt trotzdem. 🤔

    Der Mt. Everest wäre absolut nichts für mich, aber weil ich neugierig bin, wie es da so ist, freu ich mich unso mehr, das von dir zu erfahren. ☺️ ⛰

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    1. sehr schön, dass bei Dir auch alles gut gelaufen ist! 😀 Hast Du keine Hitzewallungen von den Tabletten? Mir rauben die den Schlaf; aber ich seh das mal positiv…Ich will seit drei Jahren zum (nicht: auf) Mount Everest, tibetische Seite. Und am liebsten noch etwas in ein Kloster zum Meditieren oder um Eindrücke im tibetischen Taiji zu bekommen. Werde mal zwischen den Jahren etwas recherchieren. 🧐

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  2. Tamoxifen erzeugt bei mir kaum Hitzewallungen. Vielleicht drei Episoden pro Woche. Und dann ist es auch nicht so krass, dass mir der Schweiß ausbricht und ich knallrot anlaufe. Mein Herz rast, mir wird etwas warm, das ist nach weniger als einer halben Minute vorbei. Ob es daran liegt, dass ich durch die Chemo schon in die Menopause geschickt wurde und diese Phase der Hitzewallungen bereits hinter mich gebracht habe? Muss mal mit meiner Ärztin sprechen, hätte ja schon gern Gewissheit, dass das Zeug wirkt.

    Zu welcher Jahreszeit reist man am besten nach Tibet?

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    1. Mir wird richtig heiss, und ich fange an zu schwitzen. Setzt am frühen Abend ein und geht die Nacht durch. Beim Langstreckenflug war es besonders blöd – während alle in Pullover und mit Wolldecke geschlafen haben, sass ich wach im kurzen T-Shirt da 😂 naja, da muss ich durch. Sprich mal mit Deiner Ärztin, aber wahrscheinlich kannst Du Dich einfach glücklich schätzen – ich gönne es Dir 😀 Tibet wäre April-Mai am besten, da steigen die Bergsteiger auf den Everest – das stelle ich mir spannend vor – auch wenn ich unten bleibe 😉

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  3. Hast du auch Gelenkschmerzen und Wassereinlagerungen? Sind deineAugen schlechter geworden? Ich dachte, das seien Nachwirkungen der Chemo, aber meine Ärztin sagte, das seien Nebenwirkungen der Menopause, also indirekt von der Chemo und indirekt vom Tamoxifen.

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