Zuhause.

Eins zwei drei im Sauseschritt, läuft die Zeit. Wir laufen mit.
Wilhelm Busch

Gestern war ich geschäftig: noch ein Telefonat mit der Dame von der Strahlentherapie, die bereits die Strahlentaxi-Formulare an meine Krankenkasse gefaxt hat. Dann noch Prof. Dr. M. angerufen, der bestätigte, dass es nach der Tumorkonferenz im Krankenhaus keine Änderungen am Therapieplan gebe. Des weiteren positive Überraschung auf seiner Seite, als ich ihm erzähle, dass ich bereits beim Augenarzt war und die Medikamente geordert sind. Und wenn ich etwas habe, darf ich mich weiterhin bei ihm melden.

Ich belohne mich mit einem leckeren Mittagessen mit Freundin L. an der Elbe; wir sitzen direkt am Fluss in der Sonne und lachen, es fühlt sich fast wie Heimaturlaub an.

Meine heutigen Fixpunkte – ein bis zwei am Tag plane ich – halte ich  bewusst übersichtlich: Abholung der Medikamente aus der Apotheke und Wäsche waschen; da ich noch nicht viel heben darf und kann, trage ich jedes Kleidungsstück einzeln zur Waschmaschine. Läuft.

Die nächsten zwei Einladungen zur Besichtigung von Friedwäldern, die im Email-Eingang sind, ignoriere ich. Ich habe besseres zu tun und werde mit der Fähre an den Elbstrand fahren. Carpe Diem!

 

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